Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs bei einer Veranstaltung zur Erinnerungskultur

Erinnerung ist keine Erbschaft. Sie wird in jeder Generation neu erworben – oder sie verschwindet.

Am 19. August waren Staatsministerin Heike Hofmann und Prof. Dr. Michel Friedman an der Bernhard-Adelung-Schule in Darmstadt. Vier Stunden lang hatten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit ihre Fragen zu Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft, heute und in früheren Zeiten, zu stellen. Es war kein Vortrag und auch kein Podium mit Zuhörerbänken, vielmehr ein intensiver Austausch, was Demokratie und Zusammenhalt in der Gesellschaft ausmacht. Moderiert wurde die Veranstaltung von Awa Yavari und Doğuş Albayrak.

Prof. Dr. Friedman gewährte den Jugendlichen auf eine sehr emotionale und persönliche Art Einblicke in seine eigene Biografie. Ministerin Hofmann berichtete von rassistischen und antisemitischen Taten, die ihr durch ihre Begegnungen und Gespräche mit Menschen in Hessen bekannt sind. So verstanden die Schülerinnen und Schüler, dass Erinnerung eine Aufgabe ist, die jede Generation neu übernimmt und dass es Mut und den Einsatz eines jeden Einzelnen benötigt, um unser demokratisches und friedliches Miteinander auch zukünftig sicher zu stellen.

Foto Friedmann mit Schülergruppe

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