Aeham Ahmad: „Der Klavierspieler von Jarmuk“

„Musik der Hoffnung“ an der BAS
In Trümmern hat er Piano gespielt, auf den zerbombten Straßen und Plätzen der syrischen Hauptstadt Damaskus. Viele Kinder sangen jeden Tag mit ihm, umschwirrt von Granaten, von den Kugeln der Scharfschützen. Als „Klavierspieler von Jarmuk“, dem Stadtteil von Damaskus, in dem vor allem palästinensische Flüchtlinge leben, wurde er weltberühmt.
Weißt du nicht, dass Musik verboten ist?“, hatten ihn IS-Kämpfer angeherrscht, daraufhin sein Klavier verbrannt und ihn mit dem Tode bedroht. Das war der Auslöser für seine Flucht. Heute lebt er mit seiner Familie in Deutschland und trägt seine „Musik der Hoffnung“ weiter. In der Turnhalle spielte er vor 200 Zuhörern, darunter auch 32 Kinder, die mit ihren Eltern auch aus ihren Heimatländern flüchten mussten und an der BAS eine neue Schulheimat“ gefunden haben.
Aeham Ahmad erzählte von seiner Flucht, zeigt Videos von den Menschen und ihrem Alltag in den Trümmern seiner Heimatstadt und er zeigte durch seine musikalischen Einlagen, wie sehr Musik die Menschen verbindet. An Ende steht der Palästinenser mit Flüchtlingskindern auf der Bühne. Gemeinsam stimmen sie ein fröhlich-verzweifeltes arabisches Lied an, so wie er vor seiner Flucht auf den Straßen von Jarmouk mit syrischen Kindern in den Trümmern gesungen hatte.
Aeham Ahmad singt mit Schülern Lieder aus der syrischen Heimat – einfach auf das Bild klicken
HR4-Podcast zur Veranstaltung und Foto-Impressionen

 

Das Projekt wurde vom Kiwanis-Club Darmstadt großzügig finanziell unterstützt.

 

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